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Am 20. August trafen sich Vertreter:innen beider Organisationen zu einem ausgesprochen fruchtbaren Gespräch. Inhalt waren die aktuellen bildungspolitischen Papiere der GEW (Aufbruch! Schulpolitische Positionen der GEW) und der GGG (Antrag Positionspapier der GGG - 2025).
Mein Name ist Katrin Herkel, Kind des Ruhrgebietes.
Das Berliner Schulgesetz ist nach langem geistigen Ringen aller fortschrittlichen Kräfte unserer Heimat Wirklichkeit geworden.
Dieses Einheitsschulgesetz ist eine revolutionäre Tat. Die Durchführung des Gesetzes ist Voraussetzung für die geistige und weltanschauliche Erneuerung unseres Volkes. Jeder Pädagoge und Erzieher muß sich innerlich verpflichtet fühlen, den hohen Gedanken der sozialen Gerechtigkeit und demokratischen Freiheit zu verwirklichen.
Allein durch die gymnasiale Auslese, durch den Erhalt – und mancherorts sogar Ausbau – des Förderschulsystems sowie die ungleichen schulformspezifischen Rahmenbedingungen wird die menschenrechtliche Verpflichtung zur Transformation des bestehenden selektiven in ein inklusives Schulsystem unterlaufen. Marcel Helbig liefert gute Argumente und Begründungen für eine (neue) Schulstrukturdebatte, die nicht allein die Einzelschule, sondern das System in den Fokus nimmt.
Den 1. Entwurf des Positionspapiers hatten die GGG-Mitglieder mit der Bitte um Stellungnahme erhalten. Der Anhörungsprozess lief bis zum 30.6.2025. Jetzt gibt es ein überarbeitetes Papier. Es wird auf der Mitgliederversammlung im September diskutiert und verabschiedet.
Die Fraktion von B90/Grüne hat die FiBS-Studie in Auftrag gegeben. Sie wurde im Abgeordnetenhaus vorgestellt. Der Tagesspiegel berichtete darüber.
Und die LAG-Bildung hat eine Stellungnahme zu Fragen der Gemeinschaftsschule vorgelegt.
"Unser Ziel ist es, dass bis 2031 in jedem Bezirk mindestens 2 neue Gemeinschaftsschulen auf den Weg gebracht werden und somit die Anzahl der Gemeinschaftsschulen in Berlin zu verdoppeln."
Mit der Neuregelung des Wechsels von der Grundschule in die weiterführenden Schulen zeichnet sich die Berliner Schulpolitik durch eine Skandalkette aus!
„Das ist keine lernförderliche Bildungspolitik.“ kritisiert Dr. Ines Garlisch, Vorsitzende des Grundschulverbandes in Berlin. „Viele unserer Kinder fühlen sich demotiviert und missachtet und gehen mit Ängsten in das neue Schuljahr und in die völlig unbekannten Schulumgebungen!“
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