Neue Website – alte Website

Die Gremien der GGG haben eine neue Website beschlossen. Seit Januar 2026 finden Sie sie unter dem gewohnten Domainnamen ggg-web.de . Neue Artikel erscheinen in der Regel nur noch hier.

Die bisherige Website ist weiterhin zugänglich, jetzt unter der Adresse gggweb.de , neue Artikel finden Sie hier nur noch in Ausnahmefällen. 

Bisherige Links auf die alte Website funktionieren weiterhin, wenn Sie
den Domainnamen
ggg-web.de  ersetzen durch  gggweb.de.
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BE: GSV-Berlin – Stellungnahme Gymn.-Plätze, Vergleichstests (2026-02-01)

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GGG Logo BE 2024 410x180

Die Landesgruppe Berlin des Grundschulverbands (GSV) sieht 

– die Erweiterung der Gymnasialplätze an grundständigen Gymnasien und 
– die Ausweitung von Vergleichstests

äußerst kritisch

"Der GSV fordert die Senatorin auf, Ihre Anweisungen zurückzunehmen und die demokratischen Parteien im Abgeordnetenhaus, diese Entwicklungen zu verhindern.",  so Dr. Ines Garlisch, Vorsitzende des Grundschulverbandes in Berlin.

Der Vorstand der GGG-Berlin hat sich der Stellungnahme angeschlossen.

GGG-Newsletter 2026-01-16

nl 410x216Der achte überregionale GGG-Newsletter

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GGG Bundes­kongress 2026 (Jena)

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Demokratie (er-)leben in Schulen des gemeinsamen Lernens


Donnerstag, 24. September, bis Sonnabend, 26. September 2026

Jenaplan-Schule Jena
Tatzendpromenade 9
07745 Jena

DIE SCHULE für alle – 2025/4

GGG MagazinDS245 U1 504x401

ImFokusSchuleImFokus:
Lernen in der digitalen Welt
GGGaktiv:
– Otto-Herz-Symposium
– Hauptausschuss und Mitglieder­versammlung
– GGG-Positionspapier
EinblickPolitik:
John Hattie zum deutschen Schulsystem

BILDUNGS­WENDE JETZT! (2025-12)

bildungswende jetzt LogoOffener Brief

an den Bundeskanzler 
und die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Initiative Bildungswende JETZT! wendet sich in ihrem neuen offenen Brief an die Bundesregierung, um auf Widersprüche, Versäumnisse und Missstände im deutsches Bildungssystem aufmerksam zu machen. Anlass dafür sind jüngste, beschönigende Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz. Die GGG unterstützt die Bildungswende JETZT! und stellt den Wortlaut des offenen Briefes zur Verfügung:

GGG-Newsletter 2025-12-02

nl 410x216Der siebente überregionale GGG-Newsletter

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DIE SCHULE für alle – 2025/3

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Einblick – Überblick:
Schulen konkret – Berliner "GemSen"
Rückblick – Ausblick:
Die Anfänge – Höhen und Tiefen – ... und weiter ?!

Kooperation mit dem Grundschul­verband (2025-11)

tmpimageup Vv257PVerein­barungen zu weiteren gemeinsamen Aktivitäten

Vorstände von GGG und Grundschul­verband (GSV) bestärken ihre Zusammenarbeit

Antwort auf kritische Fragen der KNA (2025-11)

tmpimageup Vv257PDie Katholische Nachrichten-Agentur Bonn hat die GGG um ein Schreib­interview gebeten.

 Die Fragen stellte Benedikt Vallendar für die Katholische Nachrichten-Agentur Bonn (KNB).

 Dieter Zielinski, der GGG-Vorsitzende, antwortete am 24.10.2015.

Wenn die am wenigsten Begüns­tigten die größten Nachteile haben (2025 efa-10)

efa 9 410x252schraegWarum unser Schulsystem strukturell ungerechter wird

Eine für Alle – Heft 10 (2025)

Allein durch die gymnasiale Auslese, durch den Erhalt – und mancherorts sogar Ausbau – des Förderschulsystems sowie die ungleichen schulformspezifischen Rahmenbedingungen wird die menschenrechtliche Verpflichtung zur Transformation des bestehenden selektiven in ein inklusives Schulsystem unterlaufen. Marcel Helbig liefert gute Argumente und Begründungen für eine (neue) Schulstrukturdebatte, die nicht allein die Einzelschule, sondern das System in den Fokus nimmt.

Gemeinsamkeiten mit der BSK (2025-11)

bsk-LogoDie BSK hat Ende Oktober mit Bravour einer breiten Öffentlichkeit ihre Mental-Health-Kampagne vorgestellt, die GGG hat kurz davor ihr Positionspapier verabschiedet. Grund genug, sich darüber auszutauschen, welche Anknüpfungspunkte und Anregungen sich daraus ergeben.

B. Edelstein: Das GGG-Positions­papier (2025-11)

Ein Kommentar auf der Mitglieder­versammlung 2025

"Zunächst einmal möchte ich betonen, dass es mich sehr freut, dass die GGG ein solches Papier vorlegt und damit die Vision der 'Einen Schule für alle' wieder offensiv auf die Agena hebt. ...

P. Ehrich, U. Reinartz: John Hattie zum Deutschen Schulsystem (DSfa 2025/4)

und zum Lernen mit Künstlicher Intelligenz

Eine fundierte Kritik am Deutschen Schulsystem und ein Ausblick auf erweiterte Lern­möglichkeiten und Anforderungen mit KI.

SchuleImFokus – Digitalität (DSfa 2025/4)

Die folgenden Artikel aus Die Schule für alle  Heft 2025/4 sind Beiträge der Rubrik "SchuleImFokus". Hier berichten Schulen, wie sie mit den digitalen Herausforderungen umgehen.

DIE SCHULE für alle – 2025/2

GGG MagazinDS232 titel 410x336

ImFokusSchuleImFokus:
Die Schule für alle – als guter Ort
GGGaktiv:
– Dachau
– Treffen mit der BMK-Präsidentin
– Verbandsdiskussion über Positionspapier
– Position zum Koalitionsvertrag

Was führt Menschen an einem beliebten Ferientermin für eineinhalb Tage quer durch die Republik zu einem politischen Treffen? Es ist, wie sich im Verlauf der Tagung zeigte, der Bedarf an strategischer Klärung.

(Kommentar von Eberhard Brandt im GGG-Journal 2/2010)

Was führt Menschen an einem beliebten Ferientermin für eineinhalb Tage quer durch die Republik zu einem politischen Treffen? Mitglieder der GGG und des Bundesvorstands, Mitglieder der GEW aus dem geschäftsführenden Vorstand und aus der Bundesfachgruppe Gesamtschulen, Wissenschaftler/innen und Publizist/innen?

Es ist, wie sich im Verlauf der Tagung zeigte, der Bedarf an strategischer Klärung in einer Gruppierung, die sich traditionell als Gesamtschulbewegung verstand, die es jetzt aber als vergleichsweise geschlossene Bewegung nicht mehr gibt. Und es ist das Interesse, zu verstehen, warum Menschen, die lange zusammengearbeitet haben, so unterschiedlich ticken, gegensätzliche, z.T. sich ausschließende strategische Konzepte vertreten und anderseits zu prüfen, ob es Gemeinsamkeiten gibt und wo diese liegen.

Die Übereinstimmung in dem Ziel, ein Gesamtschulsystem zu errichten, das in der Sekundarstufe I nur eine Schulform kennt, die alle bisherigen Bildungsgänge enthält und grundsätzlich inklusiv arbeitet, konnte in der ersten Gesprächsrunde festgestellt werden. Dieses Ziel vertreten auch diejenigen, die statt von Gesamtschulen von Einer Schule für Alle sprechen. Allerdings die Einschätzung der politischen Bedingungen und daraus folgend der strategischen Einschätzungen sind unterschiedlich, ja gegensätzlich.

Umstritten bleibt die Bewertung der durchaus unterschiedlichen Zwei-Säulen-Modelle, die z.B. in den drei Stadtstaaten errichtet wurden, sowie die Einschätzung der Gemeinschaftsschule in Schleswig-Holstein.

In zwei Fragen bündeln sich die Kriterien, aus denen die Kalküle abgeleitet werden.

  • Ist die Abschaffung des Namens "Gesamtschule" mit dem Verlust ihrer spezifischen Qualität verbunden, als integrative Schulen alle Bildungsgänge zu enthalten, für gesellschaftliche Aufsteiger sowie für bildungsbürgerliche Familien als Alternative zum Gymnasium interessant zu sein und den Anspruch zu verkörpern, alle Schulformen aufzuheben?
  • Oder ermöglicht die 2. Säule, die den Namen Gesamtschulen aufgibt, wie auch die Einführung von "Gemeinschaftsschulen" einen quantitativen Sprung in der Ausweitung von Schulen, die ebenso gut oder sogar besser als die bestehenden Gesamtschulen sind?

Die letzte Auffassung wurde damit begründet, dass politische Mehrheiten nur zu erreichen seien, wenn der "verbrannte" und nicht nur für die CDU nicht konsensfähige Name aufgegeben werde und de facto neben den Gymnasien quasi Gesamtschulen entstünden. Durch die quantitative Ausweitung sei es zudem möglich, die Misere der Hauptschule zu beenden. Für Berlin wurde betont, die neuen Gemeinschaftsschulen seien durch die Überwindung der äußeren Fachleistungsdifferenzierung in höherem Maße integrative Schulen als die bestehenden Gesamtschulen.

Dem wurde entgegen gehalten, die hohe Zahl von Anmeldungen zu den bestehenden Gesamtschulen – von Anmelderekorden zu sprechen, sei nicht übertrieben – zeige, dass der Name "Gesamtschule" keineswegs verbrannt sei. Zunehmend interessierten sich aufstiegsorientierte und bildungsbürgerliche Familien aus dem Mittelstand für Gesamtschulen als alternativem pädagogischen Weg zum Abitur gegenüber dem G8-Gymnasium. Inzwischen hätten CDU-Kommunalpolitiker in Städten und Landkreisen ihren Frieden mit den Gesamtschulen gemacht und wirkten aktiv an Neugründungen mit – der Name störe längst nicht mehr, er sei im Gegenteil Ausweis für eine bekannte Qualität. An der dürften keine Abstriche gemacht werden, wie das bei der Gemeinschaftsschule in Schleswig-Holstein der Fall sei.

Unstrittig war die optimistische Erwartung, dass in den Gesamtschulländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern eine neue Gesamtschul-Gründungswelle möglich wäre. Unstrittig war auch die Erwartung, dass im größten Bundesland Baden-Württemberg demnächst ein Dammbruch durch die eine oder die andere Gesamtschulgründung möglich werde. Auch der schwärzeste Ministerpräsident könne die Bürger auf Dauer nicht bevormunden, die in Heidelberg, Freiburg oder Mannheim keine Chance hätten, einen begehrten Platz an einer Gesamtschule zu finden.

Schon in einem Jahr will man sich wieder treffen, weiter klären und eine erfolgreiche Strategie finden.